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← 🇩🇪 Bundestag/SCHRIFTLICHE FRAGEdip-249435

Zwangsarbeit beim Wiederaufbau von Straßen zwischen Äthiopien und Eritrea

Stage otherUpdated 4mo ago

Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der Tatsache, dass, wie die EU selbst einräumt, für ein Projekt des EU-Nothilfe-Treuhandfonds für Afrika &ndash; EUTF zum Wiederaufbau von Straßen zwischen Äthiopien und Eritrea im &quot;Nationalen Dienst&quot; zur Zwangsarbeit verpflichtete Eritreerinnen und Eritreer eingesetzt werden (https://ec.europa.eu/trustfundforafrica/sites/ euetfa/files/t05-eutf-hoa-er-66_-_eritrea_road_ rehabilitation.pdf, S. 3), und inwiefern überdenkt die Bundesregierung vor dem Hintergrund der aktuellen Klage gegen den kanadischen Bergbaukonzern Nevsun Resources, dem vorgeworfen wird, er wäre mitschuldig an Zwangsarbeit in der Bisha Mine in Eritrea (www.business-humanrights.org/ en/nevsun-lawsuit-re-bisha-mine-eritrea) und der Vorwürfe gegen die Europäische Union wegen des oben genannten Straßenbauprojekts finanziert durch den EUTF (www.theguardian.com/global-development/2019/apr/02/europe-accused- financing-eritrea-project-based-on-forced-labour) ihre Rolle als größter staatlicher Geber des EUTF?