Zum Problem privater und kommerzieller Adoptionsvermittlung in der Bundesrepublik Deutschland (Kinderhandel) (G-SIG: 11003971)
Praxis der Auslandsadoptionsvermittlung in der BR Deutschland, Kosten für ein Adoptivkind, Betreuung der adoptierenden Paare und der adoptierten Kinder; strafrechtliche Beurteilung des Kinderhandels, Aufnahme des Kindes ohne Beteiligung einer Vermittlungsstelle 55 v.H. (Zeitschrift für Jugendrecht 7/1988,S.328 ff.), in 70 von 300 Adoptionsfällen kommerzielle und kriminelle Praktiken; Kindervermittlungsinstitute in der BR Deutschland und im Ausland, Praktiken des Babyhändlers Graf Adelmann, sog. Kettenadoption; internationaler Kinderhandel an Beispielen aus Chile, Ecuador, Guatemala, Indien, Paraguay, Peru, Sri Lanka, Türkei, Situation in den Herkunftsländern; Adoptionsrecht (§ 7 AdVermG), Verbot falscher Vaterschaftsanerkenntnisse, Regelung der Einreise ausländischer "Adoptivkinder"; internationale Abkommen: Entwurf der UN-Konvention über die Rechte des Kindes von Dezember 1988, Europäische Konvention zur Adoption von 1967, Interamerikanisches Übereinkommen der OAS über das auf die Minderjährigen-Adoption anwendbare Recht vom 24.5.1984 (gem.Art.23 Beitritt von Nichtmitgliedstaaten der OAS möglich), UNO-Resolution 41/85 von 1986 (Erklärung über die sozialen und rechtlichen Grundsätze für den Schutz und das Wohl von Kindern)