Zukunft des Sturmgewehrs G36 in der Bundeswehr
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie bewertet die Bundesregierung die Aussage der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, dass G36-Gewehre, so wie sie heute konstruiert sind, keine Zukunft in der Bundeswehr haben, aber nicht ausschloss, dass der Ersatz auch ein verändertes G36-Gewehr der Firma Heckler & Koch (H&K) sein könne (vgl. www.tagesspiegel.de/politik/verteidigungsausschuss-ursula-von-der-leyen-sturmgewehr-g36-wird-moeglicherweise-nur-veraendert/11670850.html vom 22. April 2015) im Hinblick darauf, dass die Firma H&K sich nunmehr zusätzlich zu früheren, möglicherweise nicht genehmigten Waffenlieferungen z. B. an die Stadt Iguala im mexikanischen Bundesstaat Guerrero (vgl. meine Schriftliche Frage 13 auf Bundestagsdrucksache 18/3761) auch noch durch die Lieferung eines mangelhaften Produkts als offensichtlich nicht zuverlässig gezeigt hat, und wie bewertet sie die Tatsache, dass kurz nach Vorliegen der ersten Hinweise im BMVg auf die Mängel des G36 im April 2012 trotzdem noch 3 770 neue G36-Gewehre für die Bundeswehr bestellt wurden (vgl. www.spiegel.de/politik/deutschland/g36-gewehr-ministerium-schon-2012-gewarnt-a-1029852.html vom 22. April 2015)?