Zinssätze für Dispositions- und Überziehungskredite
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie positioniert sich die Bundesregierung dazu, dass im derzeitigen Niedrigzinsumfeld manche Kreditinstitute die Zinssätze für Dispositionskredite sogar erhöhen, obwohl gängige Referenzzinssätze wie der Drei-Monats-Euribor in den vergangenen Monaten keine signifikanten Steigerungen zu verzeichnen hatte, und in welcher Form wird die Bundesregierung in Kooperation mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gegen solche Kreditinstitute vorgehen, die keinerlei Informationen zur Höhe des Dispozinses auf ihrer Website veröffentlichen (vgl. jeweils Finanztest, "Geschäft für die Banken", 9/2018, S. 32 f.)?<br /> <br /> Wie hoch sollte nach Auffassung der Bundesregierung im derzeitigen Niedrigzinsumfeld der Zinssatz für eingeräumte Dispositionskredite sowie der Zinssatz für geduldete Überziehungskredite sein, und inwieweit erachtet die Bundesregierung nach der jüngsten Studie der Zeitschrift "Finanztest" ("Geschäft für Banken", 9/2018, S. 32 f.) eine Deckelung des Dispo- und Überziehungskredites für notwendig, beispielsweise 5 Prozentpunkte über dem Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank?