Wiederaufnahme von Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Ecuador
<p>Originaltext der Frage(n):</p> <p>Was sind nach Kenntnis der Bundesregierung die Gründe dafür, dass Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Ecuador wieder aufgenommen wurden, nachdem die ecuadorianischen Regierungen im Jahr 2009 die Verhandlungen abgebrochen hatten, weil die individuellen nationalen Gegebenheiten und Prioritäten des Landes nicht ausreichend berücksichtigt worden waren, und wie bewertet die Bundesregierung die Tatsache, dass in den seit Januar 2014 geführten Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Ecuador, der Text des Freihandelsabkommens der EU mit Peru und Kolumbien, den Ecuador im Jahr 2009 abgelehnt hatte, übernommen werden soll und nur Annexe noch verändert werden können, anstatt in Verhandlungen innerhalb eines angemessenen und für derartige Verhandlungen üblichen Zeitrahmens ein auf die Bedürfnisse des Landes abgestimmtes Abkommen zu erarbeiten (vgl. Thomas Fritz, in: "Die zweite Eroberung – Das EU-Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru" und www.stopcorporateimpunity.org/?p=5737)?</p>