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← 🇩🇪 Bundestag/MÜNDLICHE FRAGEdip-81900

Wettbewerbssituation im Schienenpersonenfernverkehr

Stage otherUpdated 4mo ago

Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der Tatsache, dass im Schienenpersonenfernverkehr in Deutschland offenbar Markteintritte von neuen Unternehmen nicht dauerhaft erfolgreich sind und somit ein tatsächlicher Wettbewerb im Verkehrssegment Schienenpersonenfernverkehr nicht besteht (Hinweis: Das Schienenpersonenfernverkehrsunternehmen &quot;Locomore&quot; musste im Mai 2017 einen Insolvenzantrag stellen, siehe STUTTGARTER ZEITUNG vom 13. Mai 2017), und welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der Tatsache, dass die Deutsche Bahn AG als faktischer Monopolist (Marktanteil der Deutschen Bahn AG bei mehr als 99 Prozent des Marktes, vgl. Prognos AG: Wettbewerber-Report Eisenbahn 2015/2016, S. 50, https://www.prognos.com/uploads/tx_atwpubdb/151100_Wettbewerber_Report_2015_2016.pdf) im Schienenpersonenfernverkehr ihre Fernverkehrszüge zunehmend weniger eigenwirtschaftlich betreibt, sondern mit den Ländern Modelle auf der Grundlage von Zuschüssen vereinbart, bei denen Regionalisierungsmittel des Bundes zum Einsatz kommen (Beispiele: Moselstrecke, Gäubahn, Strecke Bremen&ndash;Norddeich Mole, vgl. Frankfurter Allgemeine vom 10. April 2017)?