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← 🇩🇪 Bundestag/SCHRIFTLICHE FRAGEdip-292780

Visaablehnungen für junge Teilnehmer aus Kenia an einem kirchlichen Jugendaustausch

Stage otherUpdated 4mo ago

Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie rechtfertigt die Bundesministerin des Auswärtigen, Annalena Baerbock, die endgültige Ablehnung von Visa an sieben jungen Menschen aus Kenia im Rahmen eines kirchlichen Jugendaustauschs (vgl. KNA-Meldung vom 29. September 2022), obwohl das Katholische Missionswerk Missio an sie appelliert hatte, diese Jugendbegegnungen zu ermöglichen, nachdem die Grünen in der Vergangenheit die Visa-Praxis kritisiert hätten und die Bundesministerin deshalb in der Pflicht stünde (KNA-Meldungen vom 19. und 20. September 2022, bitte begründen), und was wird die Bundesministerin gegen die nach Auffassung von Missio diskriminierende Praxis (ebd.) tun, wonach junge Menschen unter Generalverdacht gestellt würden, indem ihnen im Visumverfahren eine mangelnde Rückkehrbereitschaft unterstellt werde, selbst wenn z. B. Einladungsschreiben eines Bundesministeriums vorlägen, weil sie die geforderten Kriterien regelmäßig nicht erfüllen könnten (etwa: familiäre Verwurzelung aufgrund eigener Kinder, Immobilienbesitz), was auch meinen diesbezüglichen Erfahrungen aufgrund vieler Einzelfälle entspricht (vgl. auch Bundestagsdrucksache 16/4798, insbesondere die Antwort zu Frage 3), sowie den Beobachtungen einer vormaligen Migrationsbeauftragten der Bundesregierung, die in ihrem Sechsten Bericht über Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland (Seite 362) von mehreren ihr vorliegenden Einzelfällen und einer diesbezüglich erheblich verschärften Praxis bei der Erteilung von Besuchsvisa berichtete (bitte so konkret wie möglich ausführen)?