Verbesserung der Ökobilanz der Verpackungsindustrie durch ein Verbot von Einwegbehältern und -geschirr aus Kunststoff
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Teilt die Bundesregierung meine Auffassung, dass mit der Umsetzung der EU-Kunststoffrichtlinie und dem hierin eingeschlossenen ab dem 1. Juli 2021 gültigen vollständigen Verbot von Einwegbehältern und -geschirr aus Kunststoff die gesamte Ökobilanz der Verpackungsindustrie verbessert werden soll, und falls ja, welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung in diesem Zusammenhang aus den Ergebnissen der von der European Paper Packaging Alliance (EPPA) in Auftrag gegebene Ramboll-Studie (www.ffi.de/wordpress 02/wp-content/uploads/2021/02/EPPA-RambollOekobilanz-Studie-Executive-Summary.pdf), die deutlich machen, dass Mehrwegverpackungen und Mehrweggeschirr aus Kunststoff zwar Müll gegenüber Einwegverpackungen und Einweggeschirr aus Papier einsparen, bei der gesamten Ökobilanz aber aufgrund ihrer wasser- und energieintensiven Reinigungs- und Sammelprozesse aber deutlich schlechter abschneiden als die Papiermaterialen?