Unterstützung der Friedensbemühungen im Kongo und deutsche Beteiligung an der MONUC-Mission
<span>Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> </span><span>Warum will die Bundesregierung keinen Personalbeitrag gemäß der „Doss-Liste“ zur Aufstockung der MONUC leisten, obwohl der UNO-Generalsekretär mangels schnell verfügbarer Kapazitäten die EU offiziell um Unterstützung gebeten hat und die kongolesische Zivilbevölkerung in den Kivu-Provinzen weiterhin akuten Gewaltexzessen der Kriegsparteien schutzlos ausgesetzt ist?</span> <span><br /> <br /> </span><span>Aus welchem Grund unterstützt die Bundesregierung nicht mit hochrangigen Politikern vor Ort die Vermittlungsbemühungen des UNO-Sondergesandten Olusegun Obasanjo zwischen der kongolesischen Regierung und den Nkunda-Rebellen, zumal die aktuellen Friedensbemühungen in Nairobi wieder stillstehen, die Krisenbearbeitung in Kenia Anfang 2008 die Wichtigkeit einer starken, geschlossenen und koordinierten internationalen Gemeinschaft verdeutlicht hat und die Bundesregierung schließlich selbst betont, dass ein dauerhafter Frieden im Kongo einer politischen Lösung des Konflikts bedarf?</span> <span><br /> </span>