Unersetzbarkeit der persönlichen Einwilligung bei Sterilisation, Abtreibung und Kastration (G-SIG: 11004147)
Verfassungsmäßigkeit einer ersatzweisen Einwilligung in die Sterilisation und den Schwangerschaftsabbruch geistig behinderter Frauen sowie Herabsetzung des Einwilligungserfordernisses für Kastrationen, Gefahr einer extensiven Auslegung des Begriffs "Einwilligungsunfähiger" gem. § 1905 Betreuungsgesetz, seelische und körperliche Folgen für die Betroffenen; gegenwärtige Praxis der Sterilisation geistig Behinderter, Trennung eines Kindes von behinderten Eltern(-teilen), Verhinderung eines Mißbrauchs des Elternversagens, öffentliche Hilfen zur Erziehung von Kindern durch Behinderte, Verstärkung des Schutzes durch die Jugendhilfe-Novelle; Auswirkung der Ersatzeinwilligung auf die Abtreibungszahlen, derzeitige Erfahrungen, Vereinbarkeit mit § 218 StGB; Definition des "abnormen Geschlechtstriebs" als Voraussetzung für Kastrationen, Fallbeispiele (Exhibitionisten, Sittlichkeitsverbrecher, Homosexuelle), Rückgang der Anwendungsfälle, Infragestellung des Kastrationsgesetzes