Umgang mit den erneuten Verstößen gegen die Arbeits- und Gewerkschaftsrechte im brasilianischen ThyssenKrupp-Stahlwerk TKCSA
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Sind der Regierung die erneuten schweren Vorwürfe des CUT-Gewerkschaftsfunktionärs Jadir Batista gegen die Sicherheitskräfte des Stahlwerks TKCSA, das die deutsche Stahl-Aktiengesellschaft ThyssenKrupp AG seit 2006 in Brasilien errichtet, bekannt, die in einem Wortprotokoll einer Anhörung der Menschenrechtskommission des Bundesstaates vom 14. Dezember 2009 dokumentiert und am 13. April 2010 veröffentlicht wurden und in denen er beschreibt, wie er bei dem Versuch, im Rahmen seiner Gewerkschaftsarbeit die Mitarbeiterunterkünfte der TKCSA aufzusuchen, von einem der dortigen Sicherheitskräfte unter Schusswaffengebrauch daran gehindert wurde?<br /> <br /> Sind der Regierung weiterhin die in diesem Protokoll genannten Vorwürfe gegen die Arbeits-und Gewerkschaftsrechte in dem Stahlwerk der ThyssenKrupp AG bekannt, wie z. B. die dort genannten z. T. menschenunwürdigen Unterkünfte, in denen bis zu 12 Arbeiter und Arbeiterinnen in einem Raum leben, sowie dass entgegen der Behauptung der ThyssenKrupp AG die Sicherheitskräfte des Werkes bewaffnet sind und Außenstehende bedrohen, und was gedenkt die Bundesregierung diesbezüglich zu unternehmen?