Übermittlung von Rohdaten aus dem Frankfurter Glasfaser-Netzknoten an die NSA durch den Bundesnachrichtendienst in den Jahren 2004 bis 2007
<p>Originaltext der Frage(n):</p> <p>Inwieweit trifft es zu, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) aus dem Frankfurter Glasfaser-Netzknoten selbst – oder mithilfe des Betreibers der DE-CIX Management GmbH – abgezapfte Rohdaten mindestens zwischen den Jahren 2004 und 2007 der National Security Agency (NSA) übermittelte (vgl. tagesschau. de vom 25. Juni 2014), und welche Bedeutung hatte bei den Gründen zur eventuell leichteren Beendigung dieser Praxis der Umstand, dass die NSA just in jenem Jahr 2007 dem BND ihre Software XKeyscore zur Erfassung bzw. Analyse ausländischer Internetbzw. Telekommunikation überließ, und dabei insbesondere die Möglichkeit, dass die NSA u. U. auf die dabei generierten Daten – entgegen bisheriger Behauptung der Bundesregierung – ohnehin direkt zugreifen konnte (vgl. diverse Onlinemedien vom 9. August 2013), und sei es über vom BND tolerierte "Hintertüren" dieser Software?</p>