Thalidomid im Präparat Sedalis der Firma Grünenthal
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Kann die Conterganstiftung nach Kenntnis der Bundesregierung mit Sicherheit ausschließen, dass in "Sedalis" Thalidomid der Firma Grünenthal GmbH enthalten ist – auch vor dem Hintergrund, dass aus dem Lizenzvertrag hervorgeht, dass die brasilianische Firma Pinheiros alle Rohstoffe von der Firma Grünenthal GmbH bezog und "Sedalis" lediglich endgefertigt hat, und das Verwaltungsgericht Köln im Jahr 2016 in einem Urteil festgehalten hat, dass "Sedalis" von der Firma Grünenthal GmbH hergestellt worden war (Der Spiegel, 30. November 2019, "Sofortige Vollziehung" und DER SPIEGEL, 7. Dezember 2019, "Unsäglich"), und wenn nicht, warum hat die Conterganstiftung diese Frage nicht zuerst geklärt, bevor sie ein Anhörungsschreiben an mehrere brasilianische Contergangeschädigte versendet hat, mit der Ankündigung, deren Anerkennungsbescheide zu widerrufen?