Teilnahme von Sympathisanten der antizionistischen BDS-Bewegung an kulturellen Veranstaltungen mit Bezug zum Judentum
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Ist nach Ansicht der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gemäß ihrer Antwort auf meine Schriftliche Frage 4 auf Bundestagsdrucksache 19/8082 eine Teilnahme von Personen an Veranstaltungen des Jüdischen Museums und anderer vom Bund finanzierter Kultureinrichtungen auch dann nicht auszuschließen, wenn diesen nicht nur von Dritten eine Nähe zur BDS-Bewegung (Boycott, Divestment, Sanctions) unterstellt wird, sondern, wenn diese Nähe nachweislich besteht, und wie verträgt sich das ggf. mit der Forderung der Antisemitismusresolution des Deutschen Bundestages auf Bundestagsdrucksache 19/444 "Antisemitismus entschlossen bekämpfen", in der die Bundesregierung dazu aufgefordert wird, "der weltweiten Bewegung ‚Boycott, Divestment, Sanctions‘ entschlossen entgegenzutreten"?