Technische Mängel beim belgischen Kernkraftwerk Tihange 2
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie bewertet die Bundesregierung die im Rahmen einer Tagung der Städteregion Aachen von der unabhängigen internationalen Gruppe von Atomexperten INRAG in einer Stellungnahme (www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/staedteregion/tihange-abschalten/inrag-konferenz/stellungnahme-der-inrag-zu-tihange/) dargestellten Probleme sowie der in den Vorträgen (www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/staedteregion/tihange-abschalten/inrag-konferenz/die-fachvortraege/) vertieften Kritik hinsichtlich des Betriebs des belgischen AKW Tihange 2 mit Bezug drauf, dass laut INRAG der Betrieb von Block 2 "international anerkannten Bewertungsmaßstäben" widerspräche, die Gefahr eines Versagens des Reaktordruckbehälters "nicht praktisch ausgeschlossen" sei und der Reaktor mit den "jetzt entdeckten Rissen am Reaktordruckbehälter bereits im Jahre 1983 nicht in Betrieb" hätte gehen dürfen, "sofern diese Risse bereits bei der Herstellung vorhanden waren, wie von Betreiber und Aufsichtsbehörde unterstellt wird", und in welcher Weise wird die Bundesregierung diese Ergebnisse im Rahmen der Kontakte mit den zuständigen belgischen Verantwortlichen und insbesondere der gemeinsamen Kommission zum Thema machen?