Stellenabbau bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV)
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie erklärt die Bundesregierung ihre Pläne, in den kommenden zehn Jahren über 2 500 Stellen bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) abzubauen, obwohl die WSV heute „am personellen Minimum“ arbeitet, wie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 27. Juni 2012 auf seiner Homepage (Fragen und Antworten zur Reform der WSV, Frage 5) feststellt, und wie vereinbart sie ihre Absicht, einerseits massiv Personal abzubauen und andererseits Aufgaben der WSV auch bei im Vergleich zur Eigenerledigung negativer Kostenbilanz an Dritte zu vergeben, weil die Personalausstattung unzureichend sein wird (vgl. 5. Bericht des BMVBS an den Deutschen Bundestag zur Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, S. 31)?<br /> <br /> Wie beabsichtigt die Bundesregierung die Kompetenzen und das Know-how der WSV dauerhaft zu erhalten, wenn sie 2 500 Stellen abbauen will und eine Wiederbesetzungssperre für alle Aufgaben des Vergabekataloges erlässt, und wer wird die zum Teil über 100 Jahre alten Wasserbauwerke instand halten, wenn innerhalb der WSV nicht mehr ausgebildet und das behördeninterne Fachwissen unwiederbringlich verloren gehen wird?