Risswachstumsberechnungen des TÜV Bayern für das Rohrsystem im Primärkreislauf des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie ist die Steigerung des Befundes an einem Rohr im Primärkreislauf des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld von 2001 bis 2010 mit den vom TÜV Bayern durchgeführten Berechnungen, insbesondere im Hinblick auf die in der Anlage tatsächlich stattgefundenen Lastwechsel, erklärbar?<br /> <br /> Ist es richtig, dass eine Risswachstumsberechnung nach dem Stand von Wissenschaft und Technik belastbar nur durchgeführt werden kann, wenn der Schädigungsmechanismus bekannt ist, und falls ja, um welche Art von Schadensmechanismus handelt es sich?<br /> <br /> Hat der TÜV Bayern bei seinen Risswachstumsberechnungen, die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik zu unterstellenden Auslegungsstörfälle berücksichtigt, und wurde bei der Risswachstumsberechnung auch berücksichtigt, dass das Werkstoffverhalten auch durch das Medium Kühlwasser mit ca. 310 Grad Celsius beeinflusst wird?<br /> <br /> Hat der TÜV Bayern die Schadensanalyse gemäß der VDI-Richtlinie 3822 (VDI: Verein Deutscher Ingenieure) durchgeführt bzw. aus welchem Grund ist dies nicht geschehen?