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← 🇩🇪 Bundestag/SCHRIFTLICHE FRAGEdip-282995

Risikominimierung bei der Versorgung mit Medizinprodukten in Bezug auf Selbstmessungen

Stage otherUpdated 4mo ago

Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Sieht die Bundesregierung angesichts dessen, dass eine gesetzliche Krankenkasse unter der Bezeichnung &bdquo;eVersorgung&ldquo; bzw. digitale Versorgung (www.craftsoles.de/krankenkassen/barmer; www.barmer.de/gesundheit-verstehen/gesundheit-2030/zukunft-gesundheitswesen/innovative-versorgung-mit-medizinischen-einlegesohlen-329772; www.aerztezeitung.de/Politik/Medizinische-Verbaende-warnen-vor-Online-Vorsorgen-mit-orthopaedischen-Einlagen-422029.html) bei ihren Versicherten dafür wirbt, dass diese sich selbst für die individuelle Versorgung mit einem Medizinprodukt &ndash; in diesem Falle eine Versorgung mit einer orthopädischen Schuheinlage der PG 08 des Hilfsmittelverzeichnisses &ndash; vermessen, obwohl der Grundsatz der Risikominimierung nach der Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte (EU-MDR) und die Maßgaben des Medizinprodukte-EU-Anpassungsgesetzes (vgl. Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Medizinprodukterechts an die Verordnung (EU) 2017/745 und die Verordnung (EU) 2017/746, Bundestagsdrucksache 19/15620 S. 119 zu Nummer 3) die eine Datenerhebung auf Grundlage eigener Messung durch die Gesundheitshandwerker (Sonderanfertiger) vorgibt und sowohl das Fünfte Buch Sozialgesetzbuch (§§ 126, 127 Absatz 1 Satz 5 SGB V) und das Handwerksrecht (§ 1 Absatz 1, Absatz 2 i. V. m. § 7 Absatz 1 der Handwerksordnung Meisterpräsenz) und die EU-MDR (Artikel 10 Absatz 1 i. V. m. Anhang I Kapitel Ziffer 1) für die individuelle Vermessung spezielle Fachkenntnisse verlangen und die medizinischen Fachgesellschaften in ihren Stellungnahmen diese<br /> Form der Selbstvermessung einhellig als schädlich beurteilen (https://dgou.de/fileadmin/dgou/dgou/Dokumente/Qualitaet_und_Sicherheit/DGOU_DGOOC_BVOU_DGIHV_ZVOS_StN_Online-Einlagen_BARMER_TK.pdf), gesetzlichen Anpassungsbedarf?