Resolution zu Transparenz bei Forschungskosten und Medikamentenpreisen
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Wirkung erhofft sich die Bundesregierung von ihrer Distanzierung, welche sie am 28. Mai 2019 bei der Weltgesundheitsversammlung in Genf zu der Resolution zu Transparenz bei Forschungskosten und Medikamentenpreisen vor-genommen hat (www.who.int/about/governance/world-health-assembly/seventy-second-world-health-assembly), und welche alternativen Maßnahmen zur verbesserten Transparenz von Forschungskosten und Medikamentenpreisen hätten zu einer Zustimmung der Bundesregierung geführt?<br /> <br /> Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem Vorgehen der Zivilgesellschaft, um auf die Positionen der Mitgliedstaaten bei den Verhandlungen über die Transparenzresolution aufmerksam zu machen (beispielsweise durch einen offenen Brief an den Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn; persönliche Ansprache über die sozialen Medien an einzelne Konferenzteilnehmende bezüglich ihrer Verhandlungspositionen), und stimmt sie mit der Aussage der deutschen Delegierten überein, dass diese Kampagnen einen Verstoß gegen eine respektvolle Verhandlungskultur (a culture of respectful negotiation) darstellten (Committee A, Thirteenth meeting of Committee A 10:00 – 10:45: www.healthpolicy-watch.org/world-health-assembly-approves-milestone-resolution-on-price-transparency/)?