Reaktion der Bundesregierung auf eine "extra 3"-Satire und ein "Schmähgedicht" von Jan Böhmermann
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Worin sieht die Bundesregierung in den heftigen Reaktionen der türkischen Regierung bzw. des türkischen Präsidenten, ausgelöst durch eine extra-3-Satire, die sich kritisch mit Verletzungen der Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei sowie mit dem Vorgehen türkischer Sicherheitskräfte gegen Kurden im Südosten des Landes auseinandersetzte und zur Einbestellung des deutschen Botschafters in der Türkei führte, eine so maßgeblich andere Tragweite, dass "die Stimme Merkels vermisst" wurde, sie im Gegensatz dazu nach einem Schmähgedicht Jan Böhmermanns "hingegen schnell zum Telefon" griff (www.tagesschau.de/inland/boehmermann-merkel-101.html), und warum war es der Bundeskanzlerin als Zeichen für das hohe Gut der Meinungs- und Pressefreiheit im Gegensatz zum Jan-Böhmermann-Schmähgedicht nicht so wichtig, auch in der Angelegenheit um die extra-3-Satire und die Einbestellung des deutschen Botschafters mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu zu telefonieren bzw. sich öffentlich zu äußern?