Raumordnungsverfahren für die Neutrassierung der Bundesstraße 9 und 420 in Nierstein ohne Vorzugsvariante sowie vorgesehener Einbezug der Bürger
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Inwieweit beabsichtigt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, auch für die geplante Neutrassierung der Bundesstraßen 9 und 420 in Nierstein (Kreis Mainz-Bingen) – analog entsprechender Präzedenzfälle – ohne Vorzugsvariante in das Raumordnungsverfahren zu gehen, und wie soll bei dem Verkehrsprojekt in Nierstein das von der Bundesministerin der Justiz, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger geforderte „sehr frühzeitige Einbeziehen von Bürgern ins Planungsverfahren, um die Akzeptanz von Großprojekten zu erhöhen“ (DIE WELT, 1. Dezember 2010), für die sich nach diesem Medienbericht „auch Bundesverkehrsminister Ramsauer ausspricht“, konkret insbesondere in Bezug auf die beiden örtlichen Bürgerinitiativen und den Gemeinderat aussehen?