Priorisierung von Personengruppen im Rahmen der Corona-Impfstrategie der Bundesregierung
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wieso hat die Bundesregierung in ihrer geänderten Impfstrategie für Gruppe 2 wie zum Beispiel bei Pflegekräften, Beschäftigten in medizinischen Einrichtungen, Personal in Kitas und Grund- und Förderschulen sowie Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht nach Alter differenziert, vor dem Hintergrund, dass jüngere Menschen unter 50 Jahren ein deutlich niedrigeres Risiko haben, schwer an SARS-CoV-2 zu erkranken und an den Folgen einer Infektion zu versterben (www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/risikogruppen-corona-1734970) sowie der immer noch andauernden Impfstoffknappheit in Deutschland, und wieso wird die besonders vulnerable Personengruppe der über 70-Jährigen nicht vorrangig geimpft, auch vor dem Hintergrund, dass die Ständige Impfkommission am 4. März 2021 mitgeteilt hat, dass das AstraZeneca-Vakzin nun auch für die Impfung von Menschen ab 65 Jahren empfohlen werde (www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/AstraZeneca-Impfstoff.html) und der Präsident des Robert Koch-Instituts Prof. Dr. Lothar H. Wieler betont, dass alle Impfstoffe, die in Deutschland zur Verfügung stünden, sehr gut vor schweren Erkrankungen durch die Virusvarianten schützten und aktuelle Studien zum AstraZeneca-Impfstoff zeigten, dass eine hohe Schutzwirkung auch bei über 65-Jährigen besteht (www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-schutzimpfung-1830894)? <br /> <br /> Bis wann will die Bundesregierung erreichen, dass die besonders vulnerable Gruppe der Menschen zwischen 70 und 80 Jahren ein verbindliches Impfangebot flächendeckend erhält, und wird sie dementsprechend auf die einzelnen Landesregierungen einwirken, um zu verhindern, dass diese Gruppe aufgrund der Impfungen von jungen Menschen in der Impfreihenfolge automatisch weit nach hinten rückt (bitte begründen)?