Pläne für die Aufarbeitung des Umgangs der Bundeswehr mit der NS-Diktatur
<span>Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> </span><span>Hält es die Bundesregierung mittlerweile für angebracht, die Geschichte der Bundeswehr und ihre Verbindungslinien zur NS-Diktatur aufzuarbeiten vor dem Hintergrund, dass sich die damalige Bundesregierung bei Gründung und Ausrichtung der Bundeswehr vor allem auf Offiziere und Unteroffiziere aus der NS-Wehrmacht stützte (laut Wikipedia stammten 1958 12 900 Offiziere der Bundeswehr aus der Wehrmacht) und dass viele Kasernen der Bundeswehr nach Generälen der NS-Wehrmacht benannt worden waren und teilweise noch sind sowie vor dem Hintergrund, dass die Bundeswehr enge Kontakte mit rechtsextrem durchsetzten Traditionsverbänden der NS-Wehrmacht unterhielt und unterhält (so z. B. zur Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger, zum Verband deutscher Soldaten, zum Ring Deutscher Soldatenverbände etc.)?<br /> <br /> Wenn ja, gibt es hierfür Planungen und eventuell einen Zeitplan für die geschichtliche Aufarbeitung dieser Verbindungslinien zur NS-Wehrmacht?<br /> <br /> Wenn nein, womit begründet die Bundesregierung ihre Haltung, diese Verbindungslinien nicht aufarbeiten zu wollen?</span> <span><br /> </span>