Möglicher Rechtsextremismus und Antisemitismus beim Panzergrenadierbataillon 92 der Bundeswehr
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Inwieweit hat die Bundesregierung Kenntnisse, dass es sich bei den rechtsextremistischen und antisemitischen Umtrieben in dem am der Mission "Enhanced Forward Presence" als Teil der NATO-Abschreckung gegenüber Russland eingesetzten Panzergrenadierlehrbataillon 92 aus Munster sowie der dortigen Fehlbestände an Munition – vor dem Hintergrund der Vorgänge beim Kommando Spezialkräfte – ganz im Sinne des Ergebnisses der Untersuchung des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Deutschen Bundestages vom Dezember 2020, wonach auch in der Bundeswehr nicht "eine Reihe von Beschäftigten mit rechtsextremistischem – auch gewaltorientiertem – Gedankengut" tätig sind (www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextreme-netzwerke-in-derbundeswehr-17097563.html), nicht um singuläre Ereignisse in der Bundeswehr handelt (www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-litauen-akk-1.532 4543), und hat die Bundesregierung Kenntnisse, dass es sich bei den Vorgängen in Litauen um Desinformationsversuche handelt, die den Eindruck von Fehlverhalten deutscher Soldaten erwecken sollen (dpa vom 17. Juni 2021)?