Menschen- und Organhandel auf der Sinai-Halbinsel
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche konkreten Maßnahmen hat die Bundesregierung seit ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 17/11409 "Menschen- und Organhandel auf der Sinai-Halbinsel" ergriffen, um deutlichen Druck auf die ägyptische Regierung auszuüben, damit der in einer aktuellen Reportage im "SZ-Magazin" Nr. 29 geschilderte immer noch existierende erpresserische Menschenhandel auf dem Sinai und die kriminalisierende Behandlung der überlebenden Opfer beendet wird?<br /> <br /> Hat sich die Bundesregierung – angesichts der gegenwärtig etwa tausend in den Foltercamps auf dem Sinai festgehaltenen Menschen – gegenüber der Europäischen Union dafür eingesetzt oder ist sie bereit, sich dafür einzusetzen, dass die im EU-Assoziationsabkommen mit Ägypten vorgesehenen geeigneten Maßnahmen bei konsequenter Verletzung der Menschenrechte angewandt werden, und wenn nicht, warum nicht?