Maßnahmen zur Unterbindung von Manipulationen von Studien durch Unternehmen
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Möglichkeiten sieht das Bundesumweltministerium (BMUB) vor dem Hintergrund der aktuellen Manipulationsvorwürfe gegen Monsanto in Bezug auf Glyphosat-Studien (vgl. www.sueddeutsche.de/wirtschaft/glyphosat-wie-monsanto-ein-verbot-von-glyphosat-verhindert-1.3429242), der Manipulierung von Studien – und damit von behördlichen Risikobewertungsprozessen – durch Unternehmen in Zukunft durch geeignetere Regularien besser vorzubeugen, und wie verhält sich das BMUB vor diesem Hintergrund zu den Vorschlägen, kurzfristig, wenn möglich auch auf nationaler Ebene, eine behördliche Registrierungspflicht von Zulassungsstudien vor der Durchführung einzuführen, damit deren Ergebnisse im Nachgang gezielt abgefragt werden und nicht einfach in der Schublade verschwinden können, bzw. mittelfristig bei den für die Zulassung vorgeschriebenen Studien eine Entkoppelung von Finanzierung (durch die Unternehmen), Vergabe (durch Behörden) und Durchführung (durch unabhängige Labore) zu etablieren?