Maßnahmen gegen BPA-Belastungen in Babyflaschen
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Schlussfolgerungen und Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der aktuellen EU-Studie „Identification and quantification of the migration of chemicals from plastic baby bottles used as substitutes for polycarbonate“, die festgestellt hat, dass trotz des Einsatzverbots von Bisphenol A (BPA) in Babyfläschchen, BPA und zahlreiche andere, u. a. hormonell wirksame, Chemikalien, die in die Babygetränke migrieren können, in einem Großteil der untersuchten Babyfläschchen gefunden wurden?<br /> <br /> Strebt die Bundesregierung eigene Erhebungen über die Belastung der in Deutschland auf dem Markt erhältlichen Babyfläschchen an, und welche konkreten nächsten Schritte sind auf nationaler bzw. europäischer Ebene geplant, um Babyfläschchen endlich sicher zu machen?<br /> <br /> Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die Gründe vor, dass in einem Teil der aus Polyamid hergestellten Babyfläschchen sehr hohe BPA-Belastungen festgestellt wurden, obwohl BPA keine Ausgangssubstanz für Polyamid ist, und welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus den Funden des EU-weit für Spielsachen und Babyartikel verbotenen Weichmachers DEHP in Silikon-Fläschchen?