Lage und Forderungen der Sinti, Roma und verwandte Gruppen (G-SIG: 10001732)
Anerkennung des Völkermordes an Sinti und Roma, Dokumentation ihrer Verfolgungsgeschichte während des "Dritten Reiches" in dem in Bonn geplanten "Haus der Geschichte", Wiedergutmachung nach dem BEG, aus dem Härtefonds vom 26.8.1981 und aus dem Sonderfonds; Auswertung der "Zigeuner"-Akten des NS-"Rassehygieneinstituts" durch Dr. Arnold in Landau/Pfalz von 1963 an, Bestand an NS-"Zigeuner"-Akten im Bundesarchiv in Koblenz, Umgang der Behörden mit Aktenmaterial betr. NS-Völkermord an Sinti und Roma; Übernahme der Funktion einer Zentralstelle für Landfahrer (Synonym für "Zigeuner") durch das BKA und dessen Haltung gegenüber den "Zigeunern"; 1983 Einführung des Begriffs "HWAO" (Häufig wechselnder Aufenthaltsort) für "Zigeuner"; Anzahl der Roma in der Bundesrepublik Deutschland bzw. in Europa, Empfehlungen des Europarats, asylrelevante Verfolgungstatbestände von Roma-Familien in Jugoslawien und anderen Ländern Osteuropas, Zuerkennung der deutschen Staatsangehörigkeit, Erfahrungen in Holland und Schweden, gleichzeitige Einführung einer Stichtagslösung (Beendigung des rechtlosen Status der Roma) in der EG; Ausbildungsförderung für Sinti und Roma; Anerkennung der ethnischen Minderheit der Sinti und Roma als deutsche Volksgruppe, Förderung des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Empfehlung der Bundesregierung betr. Einrichtung von Beratungsstellen für Sinti und Roma