Kritik verschiedener Institutionen zum Verhütungsimplantat Jadelle im Rahmen bevölkerungspolitischer Programme
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der Kritik von BUKO Pharma-Kampagne, Gen-ethisches Netzwerk e. V., glokal e. V. sowie des Fachgebiets Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien der Universität Kassel (siehe gemeinsame Pressemitteilung vom 26. Mai 2015) an der Vermarktung des Verhütungsimplantats Jadelle im Rahmen bevölkerungspolitischer Programme, und teilt die Bundesregierung die Einschätzung, dass die aus klinischen Studien bekannten sehr häufig oder häufig auftretenden Nebenwirkungen (lang anhaltende oder ausbleibende Blutungen, Migräne, Gewichtsabnahme oder -zunahme, Depressionen und Haarausfall, siehe hierzu www.bukopharma.de/uploads/file/Pharma-Brief/Einzelseiten/Phbf2013_07_S3_5_Verhuetungsimplantat.pdf, www.anticonceptivas.org/de/jadelle/ und www.prof-ahrendt-frauenarzt.de/weiterbildung/Publikationen_ab93/Rabe_Hormonimplantate.pdf) verbunden mit einer oftmals fehlenden Infrastruktur zum Herausoperieren des in den Oberarm eingenähten Implantats gegen den Einsatz derartiger Verhütungsmittel in bevölkerungspolitischen Programmen sprechen?