Konsequenzen aus der Einstufung von Mauritius als Drittstaat mit hohem Geldwäscherisiko
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Konsequenzen hat der Beschluss der EU-Kommission, Mauritius zu den Drittländern mit hohem Geldwäsche-Risiko zu zählen (www.zoll.de/DE/FIU/Fachliche-Informationen/Drittlaender/drittlaender_node.html), nach Informationen der Bundesregierung für die Zukunft der zumindest 39 Beteiligungen, die die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft DEG in Mauritius hält (vgl. DEG-Jahresabschluss 2019, S. 45-53), und gibt es Überlegungen der Bundesregierung, Finanzierungen über Offshore-Finanzplätze (Offshore financial centres – OFCs) durch Mitglieder der KfW-Bankengruppe, zu denen auch die DEG zählt, zukünftig stärker einzuschränken oder ganz zu verbieten und damit einen Beitrag zur Bekämpfung von Geldwäsche zu leisten?