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Jahreswirtschaftsbericht 1991 der Bundesregierung (G-SIG: 12000152)

Stage otherUpdated 4mo ago

Betonung der sozialen Marktwirtschaft als Grundlage für eine weitere gesunde Wirtschaftsentwicklung; Herstellung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Einheit in Deutschland u.a. mit dem Gemeinschaftswerk "Aufschwung-Ost", Aufbau einer leistungsfähigen Verwaltung, Vereinfachung der Verwaltungsverfahren, Förderung privater Investitionen, Aufbau einer leistungsfähigen Infrastruktur in den neuen Bundesländern sowie Erhalt des Osthandels; Flankierung des Strukturwandels in den neuen Bundesländern durch die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik: Appell an die Verantwortung der Tarifpartner, Ausbau der Qualifizierung, differenzierte Arbeitsmarkt-Strategie in den neuen und alten Bundesländern, Festigung der sozialen Sicherung; Versöhnung von Ökonomie und Ökologie; Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im vereinten Deutschland durch strenge Haushaltsausgabendisziplin, Fortsetzung der Steuerreform, Bewahrung der Geldwertstabilität, Intensivierung von Wettbewerb, Privatisierung und Deregulierung, Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Finanzplatz Deutschland, Stärkung der mittelständischen Wirtschaft, Forschungs- und Technologieförderung, regionale Wirtschaftsförderung, marktwirtschaftliche Wohnungspolitik mit sozialer Flankierung, Schaffung eines Gesamtkonzepts für die Energiepolitik; europäische und weltwirtschaftliche Aufgaben: Vollendung des EG-Binnenmarkts, Weiterentwicklung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion parallel mit der Politischen Union, Stärkung des freiheitlichen Welthandels, Unterstützung der marktwirtschaftlichen Reformen in Osteuropa, Verschärfung und internationale Koordinierung der Exportkontrollen; gesamtwirtschaftliche Perspektiven für 1991: anhaltendes Wirtschaftswachstum in Westdeutschland mit einem Zuwachs des Bruttosozialprodukts um 2,5 bis 3 v.H., strukturbedingter Einbruch in den neuen Bundesländern, divergierende Beschäftigungsentwicklung, moderate Preisentwicklung, Abbau des Zahlungsbilanzungleichgewichts durch weiter abflachende Exporte und anhaltenden Importsog