Haltung der Bundesregierung zu den "Energiekonsensgesprächen" (G-SIG: 12011582)
Wahrscheinlichkeit eines energiepolitischen Konsens zwischen den politischen Parteien, Bewertung des Schreibens der Energiewirtschaft vom 2.10.1992 an Bundeskanzler Dr. Kohl (Signal zum Ausstieg aus der Kernenergienutzung oder Gesprächsbereitschaft wegen fehlender Entsorgungsmöglichkeiten bzw. notwendiger neuer Anträge auf Genehmigungen nach 1995), Verbindung der geplanten Kommission für Energiefragen mit der Arbeit der Arbeitsgruppe Energiekonsens, Einbeziehung einer Anschlußregelung für die heimische Steinkohle nach 1995 und einer Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes in die Verhandlungen, Zurückstellung des Energiepolitischen Gesamtkonzepts und der geplanten Novelle zum Atomgesetz bis zum Abschluß der Gespräche, Festlegung einer Regelnutzungsdauer für Kernkraftwerke, Ausstieg aus der Leichtwasserreaktortechnik als genereller Ausstieg, Weiterentwicklung der Kernkraftwerkstechnologie durch staatliche Förderung, direkte Endlagerung als Entsorgung nach dem Atomgesetz, vorübergehende Verwendung der anfallenden Plutoniummenge zur Produktion von MOX-Brennelementen, Genehmigung weiterer Zwischenlager, Energiekonsens als Signal für einen ökologischen Umbau der Industriegesellschaft