Gründe für die Verzögerungen bei der Realisierung der festen Fehmarnbeltquerung
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung darüber, dass die Bahn- und Straßenverbindung gemäß dem 2008 Unterzeichnetem Staatsvertrag über eine feste Fehmarnbeltquerung, in dem Dänemark sich verpflichtete, die Verbindung zu planen, zu finanzieren, zu bauen und für ihren künftigen Betrieb und ihre Instandhaltung zu sorgen und dessen damaliges Ziel es war, die Verbindung im Jahr 2018 für den Verkehr freizugeben, im Jahr 2029 für den Verkehr freigegeben wird, und was sind nach Auffassung der Bundesregierung die Gründe für die seit der Verabschiedung des Planungsgesetzes im März 2009 bis zum vollständigen Baubeginn im November 2020 auf deutscher Seite vergangene Zeit von insgesamt 11½ Jahren, die nach Pressemitteilungen vor allem auf die Verzögerung bei der Erlangung der deutschen behördlichen Genehmigung für den Bau der Fehmarnbeltquerung zurückzuführen sind, die dazu führte, dass die Bauarbeiten in Deutschland erst etwa acht Jahre nach dem geplanten Termin beginnen konnte und die dazu führte, was der dänische nationale Rechnungshof (Rigsrevisionen) in seinem am 17. Januar 2022 herausgegebenen Bericht kritisiert, dass die zuständigen dänischen Behörden und der Bauherr Femern A/S beim Fehmarnbelt-Projekt "unnötige finanzielle Risiken" eingegangen seien, als viele Jahre vor Ablauf der Genehmigungsverfahren der deutschen Behörden Großaufträge in Milliardenhöhe ausgeschrieben worden sind (Fehmarnbeltquerung: Bauarbeiten jetzt auch auf deutscher Seite-DMM Der Mobilitätsmanager www.dmm.travel/nc/news/fehmarnbeltquerung-bauarbeiten-jetzt-auch-auf-deutscher-seite)?