Gespräche zwischen Feronia und der DEG zur Beendigung der Gewalt an den Palmölplantagen von Feronia/PHC
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Inwiefern geht es bei den zwischen Feronia und der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft DEG, die ein Konsortium mehrerer europäischer Entwicklungsfinanzierer leitet, die einem Subunternehmen von Feronia, Plantations et Huileries du Congo (PHC), seit 2015 ein Darlehen von insgesamt 49 Mio. US-Dollar zur Verfügung gestellt hatte (www.deginvest.de/DEG-Documents-in-English/About-DEG/Responsibility/ Investment-related-information/201512_ Feronia_EN.pdf), stattfindenden Gesprächen, die derzeit aufgrund des Zahlungsverzugs von Feronia/ PHC bei der Rückzahlung des Darlehens geführt werden (http://gleft.de/3aO), nach Informationen der Bundesregierung auch darum, die zunehmend eskalierende Gewalt an den Plantagenstandorten von PHC, in die auch Sicherheitskräfte des Palmölunternehmens involviert sind und die laut Medienberichten insbesondere auf die Einschüchterung lokaler Gemeindeautoritäten und Mitglieder des lokalen NGO-Netzwerkes RIAO abzielen (www.farmlandgrab.org/post/view/29157 und www.sueddeutsche.de/wirtschaft/entwicklungshilfe-blutiger-streit-um-landrechte-1.4560465), umgehend zu beenden, und wann ist für die Bundesregierung der Punkt erreicht, an dem sie sich selbst aktiv in die Lösung des Konflikts zwischen dem Investor Feronia/PHC und den lokalen Gemeinden einbringen wird, der die DEG-Finanzierung seit Beginn begleitet (www.grain.org/ en/article/5805-feronia-in-the-democratic-republic-of-the-congo-harassment-violence-and-oppression) und der in meinen Augen zu einer zunehmenden Belastung für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit wird?