Gespräche zwischen dem BMEL und Lobbyvertretern in den Jahren 2016 und 2017 über eine Zulassungsverlängerung des Unkrautvernichters Glyphosat
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie oft haben in den Jahren 2016 sowie 2017 Gespräche zwischen Vertretern der PR-Agentur FleishmanHillard Germany GmbH oder anderen Unternehmen im Bereich Public Affairs im Auftrag von FleishmanHillard und dem damaligen Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt sowie Angehörigen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) oder von Bundesbehörden zur Frage der Zulassungsverlängerung von Glyphosat stattgefunden vor dem Hintergrund aktueller Berichte über weit höhere Geldaufwendungen für Lobbyaktivitäten in dieser Zeit durch Monsanto hinsichtlich seines Ziels einer Glyphosatzulassungsverlängerung als bislang bekannt (vgl. https://taz.de/Pestizidhersteller-Monsanto/!5688629/ sowie https://corporateeurope.org/en/2020/05/hidden-contracts-corporate-lobby-spending-eumember-states-spotlight), und wurde bei diesen Gesprächen auch die Option einer Zustimmung des BMEL zu einer Zulassungsverlängerung für Glyphosat auf EU-Ebene trotz fehlender Zustimmung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in dieser Frage diskutiert?