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← 🇩🇪 Bundestag/GESETZGEBUNGdip-76268

Gesetz zur Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie und zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe

Stage enactedUpdated 17d ago

Umsetzung insbes. der Berufsanerkennungsrichtlinie für Rechtsanwälte, Patentanwälte und weitere Berufe nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz : Anpassung der Regelungen zur Eignungsprüfung betr. Zulassung zur deutschen Anwaltschaft und Neuregelung der vorübergehenden Tätigkeit als Patenanwalt in Deutschland; weitere Anpassungen in Einzelbereichen des Berufsrechts: Anwaltsverzeichnisse, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, Vorwarnmechanismus betr. gerichtliche Berufsverbote, Kenntnisse des Berufsrechts und Fortbildungspflicht, strafprozessuale Stellung mitwirkender Personen und weitere Detailregelungen betr. Berufskammern;<br /> Konstitutive Neufassung Gesetz über die Eignungsprüfung für die Zulassung zur Patentanwaltschaft unter dem Titel <strong>Gesetz über die Tätigkeit europäischer Patentanwälte in Deutschland</strong> (EuPAG) als Art. 5 der Vorlage, Änderung, Neufassung, Aufhebung und Einfügung zahlr §§ sowie Einfügung amtliches Inhaltsverzeichnis Bundesrechtsanwaltsordnung und Patentanwaltsordnung, Änderung, Neufassung, Einfügung und Aufhebung versch. §§ in weiteren 13 Gesetzen und 3 Rechtsverordnungen, Vorabänderung zahlr §§ Entwurf Rechtsanwaltsverzeichnis- und -postfachverordnung<br /> <br /> Bezug: Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Berufsanerkennungsrichtlinie) (ABl. L 255, 30.09.2005, S. 22; L 271, 16.10.2007, S. 18; L 93, 04.04.2008, S. 28; L 33, 03.02.2009, S. 49; L 305, 24.10.2014, S. 115), zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU (ABl. L 354, 28.12.2013, S. 132; L 268, 15.10.2015, S. 35; L 95, 09.04.2016, S. 20) ; Richtlinie 2013/55/EU vom 20. November 2013 zur Änderung der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen und der Verordnung (EU) Nr. 1024/2012 über die Verwaltungszusammenarbeit mit Hilfe des Binnenmarkt-Informationssystems (&bdquo;IMI-Verordnung&ldquo;) (ABl. L 354, 28.12.2013, S. 132; L 268, 15.10.2015, S. 35; L 95, 09.04.2016, S. 20)<br /> Verordnung über die Rechtsanwaltsverzeichnisse und die besonderen elektronischen Anwaltspostfächer (Rechtsanwaltsverzeichnis- und -postfachverordnung - RAVPV), BR-Drs 417/16<br /> <br /> <strong>Beschlussempfehlung des Ausschusses:</strong> Wegfall von Fortbildungspflichten insbes. im Berufsrecht sowie der Möglichkeit einer Bußgeldverhängung durch die Anwaltskammern, Klarstellungen zur Briefwahl der Kammervorstände, zur Prüfung auf gleichwertige Berufsqualifikation und zu Eignungsprüfungen, zu Schutzvorschriften bei Beratung durch Rechtsdienstleister im Ausland, zur Geschäftsstelle eines Anwaltsnotars, Anpassung der Regelungen zum besonderen elektronischen Anwaltspostfachs an die ab Januar 2018 geltende Rechtslage, Bestandsschutz der Berufsbezeichnung &quot;Rettungsassistent&quot;; Verzicht auf Regelung der strafprozessualen Stellung mitwirkender Personen;<br /> Verzicht auf Einfügung/Änderung §§ 43e und 115a sowie erneute Änderung versch. §§ Bundesrechtsanwaltsordnung, Änderung §§ 1, 21 und 31 EuPAG, erneute Änderung einzelner §§ in weiteren 4 Gesetzen sowie Verzicht auf Änderung Strafprozessordnung<br /> <br /> Bezug: Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten, GESTA C110<br /> Textidentische Regelung zur strafprozessualen Stellung mitwirkender Personen nunmehr im Gesetz zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen, GESTA C153