Gesetz zur Neuordnung des Rechts der Syndikusanwälte
Gesetzliche Regelung der Rechtsstellung von angestellten Rechtsanwälten und Syndikusanwälten, Definition und Zulassungspflicht der Syndikusanwaltstätigkeit, gerichtliche Vertretungsbefugnis betr. Arbeitsgeber, Beschränkung von Zeugnisverweigerungsrecht und Beschlagnahmeverbot, Berücksichtigung praktischer Erfahrungen bei der Fachanwaltszulassung, Befreiung von der Rentenversicherungspflicht; Berichterstattung nach drei Jahren;<br /> Änderung § 33, Aufhebung § 46 alt sowie Einfügung §§ 46 neu bis 46c Bundesrechtsanwaltsordnung, Aufhebung § 41a alt, Einfügung §§ 41a neu bis 41c und 155a sowie Änderung § 155 Patentanwaltsordnung, Änderung § 53 Strafprozessordnung, § 1 Rechtsanwaltsvergütungsverordnung sowie § 231 und Einfügung § 286f Sechstes Buch Sozialgesetzbuch<br /> <br /> Bezug: Entscheidungen des Bundessozialgerichtes vom 3. April 2014 zum Befreiungsanspruch abhängig beschäftigter "Syndikusanwälte" von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung (B 5 RE 13/14 R, B 5 RE 9/14 R und B 5 RE 3/14 R)<br /> Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 14. September 2010 u.a. zu Rechtsstellung und Unabhängigkeit des Syndikusanwalts (C-550/07 P, Akzo Nobel Chemicals Ltd vs Europäische Kommission)<br /> Der Gesetzentwurf ist textidentisch mit dem Entwurf der Fraktionen CDU/CSU und SPD auf BT-Drs 18/5201 GESTA C071