Gesetz zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung
<span>Einstufung von Diamorphin als verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel, Verwendung von Diamorphin zur Substitutionsbehandlung schwerstkranker Opiatabhängiger; <br /> Änderung § 13, 19, 29, 32 sowie Anlagen I bis III Betäubungsmittelgesetz, Einfügung § 47b Arzneimittelgesetz (Sondervertriebsweg Diamorphin), Änderung versch. §§ Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung<br /> <br /> <span><span style="font-weight: bold;">Beschlussempfehlung des Ausschusses: </span>Redaktionelle Anpassung zur Abgabe von Diamorphin durch pharmazeutische Unternehmer, rechtstechnische Anpassung der Ordnungswidrigkeitstatbestände, Ausschluss der Konsiliar- und Vertreterregelung sowie Streichung von Levacetylmethadol, Klarstellung zur Verschreibung und Verabreichung von Diamorphin innerhalb der substituierenden Einrichtung, psychosoziale Betreuung während der ersten sechs Monate der Substituierung</span><br /> <br /> Kosten der Diamorphin-Behandlung heben sich durch Minderausgaben bei der Behandlung späterer Folge- und Begleiterkrankungen auf.<br /> <br /> <span style="font-weight: bold;">Bezug:</span> Arzneimittelstudie „Das bundesdeutsche Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger – eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Therapiestudie“;<br /> Siehe auch M018 und M021</span>