Gesetz zur Aufhebung des Transsexuellengesetzes und Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes (SelbstBestG)
Änderung von Namen und Geschlechtseintrag im Personenstandsregister mittels Erklärung gegenüber dem Standesamt ohne Begutachtungspflicht, Anspruch auf Leistungen zur Anpassung von Geschlechtsmerkmalen einschließlich Hormontherapie, Verbot genitalverändernder Operationen im Kindesalter, Offenbarungsverbot und Sanktionierung diesbzgl. Verstöße, Gewährleistung flächendeckender Aufklärungs- und Beratungsmöglichkeiten, Regelung für trans- und intergeschlechtliche Eltern, Option auf Angabe der Geschlechtsangabe "X" im Reisepass;<br /> Aufhebung Transsexuellengesetz, Änderung § 45b Personenstandsgesetz, <strong>Gesetz zur Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes</strong> (SelbstBestG) als Art. 3 der Vorlage, Änderung §§ 4 und 6 Passgesetz sowie §§ 158, 163 und 168a Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit<br /> <br /> Bezug: Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zum Transsexuellengesetz vom 16. März 1982 (1 BvR 983/81), vom 26. Januar 1993 (1 BvL 38, 40, 43/92), vom 6. Dezember 2005 (1 BvL 3/03), vom 18. Juli 2006 (1 BvL 1 und 12/04), vom 27. Mai 2008 (1 BvL 10/05) sowie vom 11. Januar 2011 (1 BvR 3295/07)