Finanzierung von Bau und Betrieb von Kitas über so genannte Kita-Fonds
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie positioniert sich die Bundesregierung aus kinder- (öffentlicher Auftrag an Länder und Kommunen, ein bedarfsgerechtes Angebot an Kitaplätzen einzurichten) und verbraucherschutzpolitischer Perspektive (Regulierung und Aufsicht solcher Fonds sowie Abgrenzung zum Grauen Kapitalmarkt) zu bereits laufenden und neu aufgelegten Kita-Fonds (AviaRent KinderWelten, Habona Kita Fonds etc.), mit denen sich private und/oder öffentliche Investoren in Form eines geschlossenen Fonds als Mitunternehmer finanziell an Bau und Betrieb von Kindertagesstätten beteiligen können und die zudem Renditen und Ausschüttungen von mindestens 5 Prozent pro Jahr versprechen (z. B. 5,5 Prozent Rendite p. a. und halbjährliche Ausschüttung von 5,5 Prozent p. a. beim Habona Kita Fonds 01, http://habona.de/media/kita/ FactSheet_Habona_Kita_01_D.pdf), und auf welche Weise können aus Sicht der Bundesregierung in einem solchen privaten Bildungsinfrastrukturprojekt die ausgelobten Renditen erwirtschaftet werden, ohne dass die Betreuungsqualität z. B. durch Personaleinsparungen leidet?