Errichtung eines Erinnerungsortes an die Opfer der deutschen Verbrechen in Polen
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie wurden bisher NS-Opferverbände und Nachkommen der Überlebenden bei der Errichtung eines Erinnerungsortes an die Opfer der deutschen Verbrechen in Polen einbezogen, und falls nicht, welche konkreten Anpassungen wird die Bundesregierung gegebenenfalls an dem bisherigen Plan bzw. Stand der Arbeiten vornehmen, nachdem von Opferverbänden und den Nachkommen Kritik in Bezug auf eine fehlende Beteiligung der polnischen Zivilgesellschaft, namentlich der polnischen Häftlings- und Interessenverbände und Vertreter der Minderheiten in Polen, z. B. der Vereinigung der Roma in Polen. (Stowarzyszenie Romów w Polsce in Oświęcim) sowie des Verbandes der Jüdischen Glaubensgemeinden in Polen geäußert wurde, welche nach meiner Ansicht einen wichtigen Beitrag zur umfassenden Berücksichtigung der diversen Perspektiven verschiedener NS-Verfolgtengruppen auf die deutsche Besatzungsherrschaft in Polen leisten würden, um im Einklang mit dem eindeutigen Wortlaut des Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 30. Oktober 2020 "ein geeignetes Konzept in Zusammenarbeit mit polnischen und deutschen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft [...] an dem zu schaffenden Ort Raum für zivilgesellschaftliche Aktivitäten" zu erarbeiten (vgl. Antrag auf Bundestagsdrucksache 19/23708)?