Einkauf von COVID-19-Impfstoffen abweichend von der Portfolio-Strategie
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie erklärt das Bundesministerium für Gesundheit die Aussage der Parlamentarischen Staatssekretärin Sabine Dittmar in der Fragestunde des Deutschen Bundestages vom 29. März 2023, dass anstelle der benötigten 90 Millionen Impfdosen gegen COVID-19 insgesamt knapp 680 Millionen Dosen bestellt wurden, weil dies einer "Portfoliostrategie" geschuldet sei, da man noch nicht wissen konnte, welche Impfstoffe eine Zulassung erhalten würden (siehe Plenarprotokoll 20/93, S. 11142 A, C, angesichts der Tatsache, dass die Bundesregierung in der 19. Wahlperiode, laut ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP vom 1. Februar 2021 (Bundestagsdrucksache 19/26324) bis Ende 2020 lediglich 243 Millionen Dosen von Impfstoffen, die letztlich eine Zulassung erhielten, bestellt hatte, aber dann noch weitere 429 Millionen Dosen, davon 115 Millionen nach dem Regierungswechsel im September 2021 bestellte (www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/corona-impfstoffe-geheime-preise-e590815/?reduced=true), also zu einem Zeitpunkt, als von einer notwendigen "Portfoliostrategie" keine Rede mehr sein konnte, da die Zulassungsfrage zwischenzeitlich geklärt war, und sieht das Bundesministerium für Gesundheit eine Veranlassung, diese meines Erachtens irreführende Aussage öffentlich zu korrigieren?