Durchführung von Vergleichsstudien im Kontext der Corona-Pandemie
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wird die Bundesregierung bzw. das Bundesgesundheitsministerium die für eine erfolgreiche Bekämpfung, Kontrolle und zukünftige Überwachung der Corona-Ausbreitung nach meiner Ansicht notwendigen wissenschaftlichen Vergleichsstudien und Statistiken an denjenigen Personengruppen ausrichten, die trotz pandemiebedingten Lockdowns, Berufsverboten und Grundrechtseinschränkungen weiterhin und im gesamten Pandemie-Verlauf ihrer beruflichen Tätigkeit an ihrem ursprünglichen Arbeitsplatz nachgegangen sind, um dadurch Rückschlüsse auf die Corona-Ansteckungsgefahr in coronahygienekonform betriebenen Arbeitsorten ziehen zu können, und falls ja, teilt die Bundesregierung meine Auffassung, dass sich die nahezu seit Beginn der Pandemie engmaschig überwachte, regelmäßig coronagetestete und in strengste Hygienekonzepte eingebundene Berufsgruppe der Profifußballer aus der 1. und 2. Bundesliga sowie der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft für diesen Zweck am besten eignen, da neben den erwähnten Kontroll- und Überwachungsmechanismen auch die umfangreiche Reisetätigkeit und die mit dem Profifußball einhergehende körperliche Nähe der Spieler mit in die Bewertungskriterien der Corona-Vergleichsstudie einfließen und damit ein umfassendes Bild über Ansteckungsgefahren und Verläufe einer Corona-Infektion liefern könnten?