Drittes Gesetz zur Änderung des Seefischereigesetzes
Anpassung an Rechtsänderungen im Bereich der Gemeinsamen Fischereipolitik an geltendes Fischereirecht der EU sowie an praktische Gegebenheiten und Erfordernisse bei Durchführung fischereirechtlicher Vorschriften: Ermächtigung des BMEL zur Übertragung der seewärtigen Fischereiaufsicht ganz oder teilweise auf Zoll oder Bundespolizei, künftige Zuständigkeit der BLE für sog. Ad-hoc-Schließungen von Fischereien sowie Novellierung der Seefischerei-Bußgeldverordnung;<br /> Änderung versch. §§ und Anlage Seefischereigesetz; Verordnungsermächtigung, Bekanntmachungserlaubnis<br /> <br /> Bezug: Artikel 424 der Zehnten Zuständigkeitsanpassungsverordnung (Verordnung vom 31. August 2015)<br /> Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 vom 20. November 2009 zur Einführung einer Kontrollregelung der Union zur Sicherstellung der Einhaltung der Vorschriften der gemeinsamen Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 847/96, (EG) Nr. 2371/2002, (EG) Nr. 811/2004, (EG) Nr. 768/2005, (EG) Nr. 2115/2005, (EG) Nr. 2166/2005, (EG) Nr. 388/2006, (EG) Nr. 509/2007, (EG) Nr. 676/2007, (EG) Nr. 1098/2007, (EG) Nr. 1300/2008, (EG) Nr. 1342/2008 sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 2847/93, (EG) Nr. 1627/94 und (EG) Nr. 1966/2006 (ABl. L 343, 22.12.2009, S. 1)<br /> <br /> <strong>Beschlussempfehlung des Ausschusses:</strong> vorheriges Anhörungsrecht des jeweiligen Landes bei Übertragung der Fischereiaufsicht von der BLE auf Behörden von Zollverwaltung oder Bundespolizei, Regelung der Antragstellung auf schriftliche Auskunft über Inhalte der nationalen Verstoßdatei und Einführung der Möglichkeit zur elektronischen Antragstellung, redaktionelle Änderungen;<br /> Erneute Änderung §§ 2 und 16 sowie Einfügung §§ 14a, 14b und 22a Seefischereigesetz