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← 🇩🇪 Bundestag/SCHRIFTLICHE FRAGEdip-302190

Deckung des Bedarfs an Wärme und Warmwasser durch Großwärmepumpen

Stage otherUpdated 4mo ago

Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Sind der Bundesregierung die Forschungsergebnisse der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie bekannt, die zu dem Ergebnis kommen, dass sich der Bedarf Deutschlands für Wärme und Warmwasser bis 200 Grad komplett durch Großwärmepumpen bei Nutzung von oberflächennaher und Tiefengeothermie, Grundwasser-Aquifere, Grubenwasser, Abwärme von Industrieanlagen oder Rechenzentren decken lässt und dass zur Erreichung des Zieles, bis zum Jahr 2045 mindestens 70 Prozent der Fernwärme in Deutschland über solche Anlagen bereitzustellen, der durchschnittliche Zubau von jährlich 340 bis 410 Großwärmepumpen anstatt der bisher nur 30 in Bau befindlichen Anlagen notwendig wäre, und wird die Bundesregierung die Erkenntnisse der Forscher nutzen, um den Ausbau der Wärmevorsorge durch Großwärmepumpen als zentrale staatliche Umweltaufgabe mit eigenen Mitteln in großem Stile zu unterstützen, anstatt die Kosten und Mühen des Ausbaus in erster Linie den viel geringeren Finanzbudgets der Kommunen sowie den Privathaushalten zu überlassen?<br /> <br /> Gibt es Überlegungen der Bundesregierung, zu einem späteren Zeitpunkt mit Bundesmitteln den Ausbau der Groß- oder "Riesen-Wärmepumpen" zu fördern, sobald sich herausstellen sollte, dass der erforderliche jährliche Zubau von 340 bis 410 Großwärmepumpen nicht erreicht wird, um zu vermeiden, dass die vorhandenen Wärmequellen für Großwärmepumpen ohne Not ungenutzt bleiben und um zu verhindern, dass der finanzielle und tatsächliche Aufwand auch im Falle von Teilförderungen weiterhin überwiegend bei den einzelnen Haushalten verbleibt?