Cyberangriff auf Behörden über eine Schwachstelle im E-Mail-System Exchange
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche sechs anderen Behörden und sonstigen Stellen im Verantwortungsbereich der Bundesregierung außer dem bereits öffentlich bekannten Paul-Ehrlich-Institut (PEI), dem Umweltbundesamt (UBA) und der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (Microsoft-Schwachstelle: Impfstoff-Experten vom Paul-Ehrlich-Institut betroffen – DER SPIEGEL vom 15. März 2021) sind inwiefern von dem Cyberangriff über die Schwachstelle im E-Mail-System Exchange von Microsoft betroffen? <br /> <br /> Bei welcher dieser betroffenen Behörden und sonstigen Stellen im Verantwortungsbereich der Bundesregierung wurde ein mutmaßlich über diese Schwachstelle hinterlegter Schadcode detektiert, der als Hintertür insbesondere dazu genutzt werden könnte, zu einem späteren Zeitpunkt unberechtigt Daten dieser Stellen abzusaugen bzw. zu verschlüsseln, um ggf. Lösegeldforderungen zu stellen? <br /> <br /> Weshalb kann – wie medial berichtet wurde (Microsoft-Schwachstelle: Impfstoff-Experten vom Paul-Ehrlich-Institut betroffen – DER SPIEGEL vom 15. März 2021) – inzwischen als gesichert gelten, dass es bislang bei keiner dieser oder anderer Behörden und sonstiger Stellen im Verantwortungsbereich der Bundesregierung infolge der Schwachstelle im E-Mail-System Exchange zu Datenabflüssen gekommen ist? <br /> <br /> Inwiefern kann die Bundesregierung nach derzeitigem Kenntnisstand ausschließen, dass außer der nach Darstellung der Firma Microsoft für die Schwachstellen in den eigenen Systemen verantwortlichen, vom Konzern als "Hafnium" bezeichneten, "aus China operierenden, professionell vorgehenden und offenbar staatlich gesteuerten Gruppierung" (Microsoft-Schwachstelle: Impfstoff-Experten vom Paul-Ehrlich-Institut betroffen – DER SPIEGEL vom 15. März 2021) andere staatliche oder nichtstaatliche Akteure die Schwachstellen aktiv ausgenutzt haben?