Bilaterale finanzielle Entwicklungszusammenarbeit mit Namibia
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Sind Fälle bekannt, in denen diese Art der inhaltlichen Einflussnahme zu einem Verzicht von Nichtregierungsorganisationen auf die Veröffentlichung der Publikation geführt haben, und wenn ja, welche?<br /> <br /> Ist die Feststellung im "Sachstand Sonderinitiative Versöhnung" des BMZ vom 5. März 2013 (der Parlamentariergruppe der SADC-Staaten des Deutschen Bundestages zugeleitet), dass "verschiedene Vertreter der Herero, insbesondere Chief Kuaima Riruako, einen Anspruch auf Entschädigungszahlungen" aufrechterhalten, so zu verstehen, dass die Bundesregierung die besagte "Sonderinitiative" der bilateralen finanziellen Entwicklungszusammenarbeit als eine Art Ersatz für wie auch immer geartete Entschädigungszahlungen für durch die deutsche koloniale "Schutztruppe" im Rahmen ihres "Vernichtungsfeldzugs" gegen Herero und Nama verübte Verbrechen verstanden wissen will, und welche Anstrengungen wurden seitens der Bundesregierung unternommen, alle relevanten Stakeholder, insbesondere die Chiefs und die etablierten Opferverbände der Herero und Nama (OGF, OCD-1904, Nama Technical Committee) in Planung, Management und Durchführung der Maßnahmen der Sonderinitiative ab dem frühestmöglichen Stadium mit einzubeziehen, um das größtmögliche Maß an Ownership zu gewährleisten?