Bewertung des Hitler-Stalin-/Molotow-Ribbentrop-Paktes durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Teilt die Bundesregierung meine Einschätzung, dass der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, durch seine jüngsten Einlassungen zum Hitler-Stalin-Pakt/Molotow-RibbentropPakt (www.faz.net/aktuell/politik/ausland/putin-zum-2-weltkrieg-kritik-am-hitler-stalin-pakt-ist-verboten-16591828.html) eine Fälschung der deutschen Geschichte unternimmt, und wie erklärt sie, dass es hier – gerade im 75. Jahr nach der Befreiung vom Nationalsozialismus – noch immer keine offizielle Klarstellung seitens der Bundesregierung gibt?<br /> <br /> Welche Schlussfolgerungen für die deutsch-polnischen und auch deutsch-russischen Beziehungen zieht die Bundesregierung aus dem Sinneswandel des russischen Präsidenten im Vergleich zu seinem Namensbeitrag in der Gazeta Wyborcza 2009, in dem er schrieb, dass "Der im August 1939 geschlossene Molotow-Ribbentrop-Pakt [kann] ohne jeden Zweifel mit voller Begründung verurteilt werden" könne (www.sueddeutsche.de/politik/streit-um-kriegsschuld-putin-verurteilt-hitler-stalin-pakt-1.164749)?