Beteiligung privater Versorger an der Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Schlüsse hinsichtlich der Beteiligung privater Versorger an der Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern haben Bundesregierung und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH/ Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH aus dem Desaster von Cochabamba und der Beteiligung der GTZ an der Wasserprivatisierung gezogen, die erst nach blutigen Auseinandersetzungen mit vielen Toten gestoppt werden konnte (vgl. u. a. taz vom 26. August 2005)?<br /> <br /> Wie entgegnet die Bundesregierung Befürchtungen, das von der GIZ in einigen Partnerländern umgesetzte Modell der Kommerzialisierung im Wasserbereich könne dazu führen, dass de facto eine spätere Privatisierung der Versorger vorbereitet oder zumindest befördert wird, und wie kann eine Privatisierung ausgeschlossen werden?