Beteiligung deutscher Soldaten am Einsatz gegen Libyen seit März 2011
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Inwieweit trifft es zu, dass die Bundesregierung bereits ab Ende März 2011 in monatlichem Wechsel Bundeswehrsoldaten – zunächst deklariert als Dienstreise, später qua Kommandierung getarnt zum „DDO/DtA“ – auch aus nationalen Bundeswehrdienststellen in eine NATO-Dienststelle in Poggio Renatico/ Italien zum Einsatz gegen Libyen entsandte – z. B. in der 34. Kalenderwoche auch einen Stabsoffizier mit Befehlsgewalt – zur Verwendung in einem dort eigens eingerichteten, vorher nicht existenten Kriegsgefechtsstand (gemäß Stellenplan „Crisis Establishment/CE“), der nach Struktur sowie Hierarchien klar vom Friedensbetrieb des dortigen CAOC getrennt ist, wo die deutschen Soldaten neben der Zielauswahl auch in direktem Funkkontakt über AWACS-Flugzeuge den Besatzungen der eingesetzten Kampfflugzeuge der NATO-Mitglieder Einsatzbefehle übermitteln, und wie viele Soldaten der Offiziers- und Mannschaftsdienstgrade setzte die Bundeswehr seit März 2011 zur Unterstützung der NATO-Bombardierungen in Libyen oder für andere Aufträge im Libyen-Krieg insgesamt ein?